Brautkleidaufbewahrung: So lagerst Du Dein Hochzeitskleid richtig

Brautkleid­aufbewahrung: So lagerst Du Dein Hochzeitskleid richtig

Das Brautkleid – lange ausgesucht, viel bezahlt und kurz getragen. Die Frage, die mit einem Brautkleid schnell einhergeht und sich viele Bräute stellen, lautet oft, wie das Hochzeitkleid am besten bis zur Hochzeit oder nach dem großen Tag dauerhaft aufbewahrt wird? Dabei ist die Aufbewahrung an sich oft komplizierter, als viele denken und es gibt wichtige Hinweise, die du beachten solltest, wenn du dich noch lange an deinem wunderschönen Hochzeitskleid erfreuen möchtest. Wir verraten dir, worauf es ankommt und mit welchen Tipps dein Traum in Weiß durch die Lagerung keinen Schaden nimmt.

Aufbewahrung bis zur Hochzeit

Ist das Brautkleid erst einmal ausgesucht, vergehen in der Regel noch einige Monate oder Wochen bis zum Hochzeitstag. Viele zukünftigen Bräute fragen sich bereits dann, wie und wo das Kleid für diese Übergangszeit am besten aufbewahrt werden kann, damit es am Tag der Hochzeit perfekt aussieht.

Zum einen gibt es die Möglichkeit, das gut ausgesuchte Hochzeitskleid im Brautmodengeschäft wie bei uns von YES TO THE DRESS lagern zu lassen. In einigen Fällen wird eine kleine Gebühr für die Lagerung verlangt. Also Profis für Brautmode wissen wir genau, wie man Brautkleider professionell aufbewahrt, sodass sie vor äußeren Einflüssen und Verformungen geschützt sind und du dir für deinen großen Tag keine Sorgen mehr machen brauchst. Bitte nicht vergessen, dass das Hochzeitskleid vor dem Hochzeitstag noch einmal aufgebügelt werden muss, damit alles schön glatt ist. Solltest du das nicht selbst machen können, erledigen das gerne die Profis im Brautmodengeschäft für einen kleinen Aufpreis.

Du kannst dein Brautkleid ebenfalls bis zur Hochzeit zu Hause aufbewahren, wenn du dies möchtest. Für diese Option der Lagerung solltest du beachten, dass das Brautkleid fachgerecht verpackt ist: Ein dunkelgetönter, luftdurchlässiger Stoffüberzug aus chlorfreier Seide schützt vor Licht und sorgt für eine ausreichende Lüftung deines Kleides. In den meisten Fällen wird dieser Kleidersack vom Brautmodengeschäft mitgegeben und das Kleid kann darin für eine kurze Dauer von bis zu einigen Wochen in oder an den Schrank gehängt werden, wenn dieser hoch genug ist. Dauert die Aufbewahrung noch mehrere Monate, sollte dein Brautkleid mindestens einmal für 48 Stunden vom Bügel genommen werden, da durch das lange Hängen und das hohe Eigengewicht des Kleides Verformungen entstehen können. Solltest du keinen geeigneten Stoffüberzug bekommen haben oder besitzen, lässt sich im Notfall für eine kurze Zeit auch ein Bettlaken oder -bezug verwenden.

Aufbewahrung nach der Hochzeit

Während Männer nach der Hochzeit ihren Anzug immer wieder tragen können, wissen viele Bräute nicht genau, was sie mit dem traumhaften Kleid anstellen sollen, da man es in der Regel nur einmal im Leben trägt. Einige verkaufen oder spenden es und dann wiederum gibt es viele Frauen, die ihr Kleid gerne behalten oder ggf. aus völlig unterschiedlichen Gründen erneut tragen möchten. Eine alte und romantische Tradition, die viele fortführen möchten, besagt, dass man für eine glückliche Ehe das Hochzeitskleid im ersten Ehejahr sichtbar im Schlafzimmer des Brautpaares hängen lassen sollte. Nicht wenige Bräute möchten auch sehen, wie ihre Tochter in diesem Brautkleid das Ja-Wort sagt. Möchtest du das Kleid erneut tragen, geht das am besten, indem du es umnähst oder in eine andere Farbe umfärbst – so nimmst du dem Kleid den hochzeitlichen Charakter und kannst es als schickes Abend- oder Ballkleid tragen Besonders gut eignet sich das Umnähen des Brautkleides auch für die Taufe oder Kommunion der Tochter. Was auch immer der Grund für dich sein sollte, das Kleid zu behalten – wir haben einige Tipps für dich, die dir bei der Aufbewahrung helfen.

Reinigung und Trocknung

Das Brautkleid sollte in einem einwandfreien und sauberen Zustand sein. Hat es während der Hochzeitsfeier etwas abbekommen, sollte dies unbedingt professionell gereinigt werden. Da bei der Reinigung schon viel schief gehen kann, weisen wir erneut darauf hin, dass du eine der wenigen, fachkundigen Reinigungen findest, die auch Reinigungen für Brautkleider übernehmen. Von einer normalen chemischen Reinigung raten wir ab, da es schnell passieren kann, dass feine Perlen, Pailletten oder Applikationen abfallen oder schmelzen. Eine Alternative ist die Handwäsche mit nicht zu aggressiven Reinigungsmitteln. Bei YES TO THE DRESS wenden wir zur Brautkleidreinigung eine spezielle und besonders schonende Methode an, um dein Hochzeitskleid wieder strahlend weiß zu bekommen, ohne dass es dabei kaputt geht.

Nach der Reinigung ist es äußerst wichtig, dass das Hochzeitskleid vollständig getrocknet ist. Ist dies nicht der Fall und es befindet sich noch Feuchtigkeit im Stoff, können schnell Stockflecken oder Schimmel entstehen, die das Brautkleid zerstören. Am besten lässt du die Trocknung auch von der Reinigung übernehmen. Falls du das Brautkleid jedoch zu Hause selbst gereinigt hast und trocknen möchtest, solltest du es unter keinen Umständen auf eine Wäscheleine hängen, sondern viel eher auf einem Wäscheständer legen. So verhinderst du Falten und der Stoff verzerrt nicht.

Der ideale Ort zur Aufbewahrung

Auch die Wahl des Ortes für die Brautkleidaufbewahrung sollte gut gewählt sein. Er sollte trocken und lichtgeschützt sein, damit das Hochzeitskleid keine Verfärbungen abbekommt. Außerdem solltest du große Temperaturschwankungen vermeiden – deshalb fallen Keller und Dachboden weg, auch wenn diese viel Platz bieten. Viel eher sollte das Brautkleid in einem Wohnraum aufbewahrt werden. Am besten eignet sich dafür natürlich das Schlaf- oder Ankleidezimmer. Die relativ konstante Temperatur und der Lichtschutz durch den Kleiderschrank bieten größtmöglichen Schutz. Du solltest jedoch stark darauf achten, dass sich keine Motten in der Nähe befinden, die das Kleid zerfressen. Ebenfalls solltest du dein Brautkleid auch so aufbewahren, dass es vor Kindern und Haustieren geschützt ist. Offen rumhängen lassen ist oft keine gute Idee.

Aufbewahrungs­arten

Der Kleiderschrank:

Wie bereits beschreiben, ist eine klassische Aufbewahrung im Kleiderschrank auch möglich, wenn gewisse Dinge beachtet werden. Der Schutzüberzug ist sehr wichtig und sollte unbedingt aus säurefreiem Stoff, dunkelgetönt oder lichtundurchlässig sowie luftdurchlässig sein, damit das Kleid atmen kann. Du solltest Folien vermeiden oder von einer Aufbewahrung in Vakuum absehen, da dein Brautkleid Luft benötigt, um gut und dauerhaft gelagert werden zu werden. Um Motten fernzuhalten, kannst du etwas Lavendel mit in den Schrank hängen. Ein- bis zweimal im Jahr solltest du dein Brautkleid herausholen und vom Bügel nehmen, damit es zum einen nochmal richtig durchgelüftet wird und zum anderen keine Verformungen durch das hohe Eigengewicht bekommt.

Bei der Aufbewahrung im Kleiderschrank musst du in der Regel nichts bezahlen. Da oft beim Kauf des Brautkleides und des Anzugs für den Bräutigam schon ein Kleidersack dabei ist, kannst du diesen einfach dafür nutzen. Solltest du keinen Schutzüberzug besitzen, kannst du diesen im, je nach Qualität, für weniger als 100 Euro im Brautmodengeschäft nachbestellen.

Die Brautkleidbox:

Die womöglich beste Option, das Brautkleid dauerhaft aufzubewahren, ist die Nutzung von Brautkleidboxen. Diese besteht oft aus ph-neutraler Pappe und ist von innen mit chlorfreiem Seidenpapier ausgekleidet. Dies bietet perfekte Bedingungen für eine langfristige Brautkleidaufbewahrung und schützt vor Licht, Staub und Motten. Außerdem nimmt die Weddingbox weniger Platz weg und du riskierst damit keine Verformungen. Aber auch hier gilt: Das Brautkleid sollte ein- bis zweimal im Jahr herausgenommen und gelüftet werden.

Bei den Brautkleidboxen hingegen sieht es preislich etwas anders aus. Je nach Größe und Qualität gibt es hier unterschiedliche Preise. Bei YES TO THE DRESS kostet eine Brautkleidbox mit säurefreier Seide 119 Euro für dein Kleid. Für deine Accessoires wie Schuhe und Schleier gibt es kleinere Boxen, die weniger kosten.

Die Vitrine:

Solltest du etwas mehr Platz zur Verfügung haben und möchtest dein Brautkleid immer im Blick haben, eignet sich eine Vitrine besonders gut zur Aufbewahrung. Die verschlossene Vitrine schützt das Kleid vor äußeren Einflüssen und gibt trotzdem einen Blick auf die volle Schönheit des Hochzeitskleides. Am besten geeignet ist das Schlaf- oder Ankleidezimmer für die Brautkleidvitrine. Wie bei anderen Aufbewahrungsarten auch, gilt für die Vitrine ebenfalls, dass das Kleid darin lichtgeschützt steht, und, dass das Brautkleid mindestens einmal im Jahr abgenommen wird, um Verformungen zu verhindern.

Die Aufbewahrung in der Vitrine ist definitiv die teuerste Variante zur Brautkleidaufbewahrung. Da das Kleid voll aufgestellt meist viel Platz einnimmt, muss die Vitrine speziell von einem Schreiner angefertigt werden – und das kostet meist mehrere Tausend Euro.

Der Rahmen:

Eine letzte sehr schicke und immer beliebtere Aufbewahrungsart für das Hochzeitskleid ist ein Rahmen. An der Wand hängend kann es jederzeit gesehen und gezeigt werden, ohne dass es aus dem Schrank oder der Box geholt werden muss. Bei der Auswahl des Rahmens gibt je nach Geschmack die unterschiedlichsten Modelle.

Preislich befindet sich der Rahmen als Brautkleidaufbewahrung ebenfalls in der höheren Klasse, da er durch die Größe des Kleides sehr groß ist. Je nach Maßen, Materialien und anderen individuellen Wünschen kann der Rahmen schnell bis zu 1000 Euro kosten.

Zusammen­fassung

Um bei dem komplexen Thema der Brautkleidaufbewahrung den Überblick zu behalten, haben eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Punkten zusammengestellt, damit du dich möglichst lange an deinem traumhaften Hochzeitskleid erfreuen kannst:

Aufbewahrung vor der Hochzeit:

  • Im Brautmodengeschäft oder zu Hause: Das Brautkleid kann entweder im Brautmodengeschäft (ggf. kostenpflichtig) gelagert werden oder zu Hause im/am Kleiderschrank.
  • Kleidersack dringend empfohlen: Das Brautkleid sollte unbedingt in einem dunkelgetöntem, luftdurchlässigen Stoffüberzug aus chlorfreier Seide verpackt sein.

Aufbewahrung nach der Hochzeit:

  • Kleiderschrank: Das Brautkleid kann im oder am Schrank aufbewahrt werden, wenn es sich im schützenden Stoffüberzug befindet.
  • Brautkleidbox: Das Brautkleid findet in einer Brautkleidbox idealen Schutz, wenn diese mit chlorfreiem und dunklem Seidenpapier ausgekleidet ist.
  • Vitrine: Das Brautkleid kann in voller Pracht in einer Vitrine aufbewahrt werden, wenn es vor direktem Sonnenlicht geschützt ist.
  • Rahmen: Das Bratkleid kann in einem Rahmen aufbewahrt werden, wenn es lichtgeschützt aufgehängt wird.

Allgemeine Tipps zur Brautkleid­aufbewahrung:

  • Sauber und trocken: Das Brautkleid sollte nur von einer professionellen Reinigung gesäubert werden und muss vollständig getrocknet sein, um Stockflecken oder Schimmel zu vermeiden.
  • Am besten im Ankleide- oder Schlafzimmer: Der Aufbewahrungsort sollte möglichst gleichbleibende Temperatur und eine niedrige Luftfeuchtigkeit haben – Das Brautkleid niemals aus dem Dachboden oder im Keller aufbewahren – Am besten eignet sich das Schlaf- oder Ankleidezimmer.
  • Für alle Aufbewahrunsarten gilt: Das Brautkleid sollte mindestens ein- bis zweimal im Jahr herausgeholt werden, um es richtig zu lüften und Verformungen zu vermeiden.

Unsere Empfehlung: Die Brautkleidbox

Aus unserer jahrelangen Erfahrung als Brautmodengeschäft wissen wir, dass man nur dann möglichst lange etwas vom Brautkleid hat, wenn die vorherig genannten Tipps beachtet. Unsere Empfehlung für die richtige Brautkleidaufbewahrung geht ganz klar in Richtung Brautkleidbox von YES TO THE DRESS. Diese schützt das Kleid ideal vor äußeren Einflüssen und sieht dabei noch chic und elegant aus.

Brautkleidbox_YTTD